Trotz Erkältung hab ich mich mit 2 Aspirin intus gestern in den Film geschleppt.
Eine Freundin rief gestern Mittag an und fragte mich, ob ich mit wolle. Klar wollte ich.
Ich will eigentlich auch nicht zu viel erzählen, deshalb nur eine kleine Inhaltsangabe.
Der Film beginnt in einem Krankenhaus. Eine Frau hockt am Bett ihrer sterbenden Mutter. Diese bittet ihre Tochter, ihr aus einem Tagebuch vor zu lesen.
Das Tagebuch handelt vom Leben des Mannes Benjamin. Er erzählt in seinem Tagebuch von seinem Leben. Er wurde Ende des ersten Weltkrieges geboren. Als Greis.
Sein Vater war über den Anblick seines Sohnes so entsetzt, dass er das Baby auf einer Treppe vor einem Haus aussetzt. In diesem Haus (eine Art betreutes Wohnen für alte Menschen) wächst Benjamin auf und es wird schnell klar, dass er anders ist als Kinder in seinem Alter.
Benjamin lebt sein Leben. Als alter Mann. Er erlebt in seinen jüngsten Jahren Dinge, die andere erst gegen Ende ihres Lebens erleben.
Schon am Anfang der Geschichte lernt Benjamin das Mädchen Daisy kennen. Sie spielt eine große Rolle in seinem Leben. Das Problem wird bekannt sein: Daisy wird älter, Benjamin hingegen jünger. Doch sie treffen sich auf "halben Wege"...
Etwas voraussehbar endet der Film nach 166 Minuten. Dennoch ist er jede Minute wert.
Grandios gespielt von Brad Pitt und der wunderschönen, hier rothaarigen, Cate Blanchett, die mir irgendwie bislang relativ noch unbekannt war. Verdient nominiert für 13 Oscars.
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