Am Freitag war ich mit einer Freundin in "Der Vorleser". Ich kenne das Buch nicht und wusste eigentlich auch nicht so recht was mich erwarten würde. Ich hatte zwar etwas im Internet über den Film gelesen, aber war trotzdem recht ahnungslos und gespannt.
Mir hat der Film so lala gefallen. Er war gut. Aber nicht überragend.
Am Anfang ging alles sehr schnell. Das Kennenlernen der beiden Hauptfiguren, Hanna und Michael, sie landen im Bett, kennen sich aber kaum, treffen sich immer und immer wieder und Michael liest Hanna immer etwas vor. Dann ist Hannah plötzlich weg.
Jahre später sitzt sie auf der Anklagebank eines Gerichts, bei dessen Verhandlung Michael durch Zufall Zuschauer wird. Hanna wird vorgeworfen KZ-Aufseherin gewesen zu sein und für den Mord von Tausenden verantwortlich gewesen zu sein. Michael könnte sie mit seiner Aussage entlassten (Hanna ist Analphabetin, was hier eine große Rolle spielt), aber er tut es nicht. Hanna wird zu einer lebenslänglichen Freiheitsstrafer verurteilt.
Wieder Jahre später fängt Michael an, Hanna Kassetten mit von ihm gelesenen Büchern ins Gefängnis zu schicken. Sie verschlingt diese Kassetten regelrecht und bringt sich anhand dieser selbt das Schreiben bei.
Als Hanna ihre Haftstrafe abgesessen hat und wg guter Führung (?) entlassen werden soll, soll Michael, der die einzige Bezugsperson zu ihr darstellt, sich um sie kümmern.
Einem Tag vor ihrer Entlassung erhängt sich Hanna.
Dies war die Kurzfassung, allerdings spiegelt das ganz gut den Film wieder. Es dreht sich alles um diese Geschichte, zwischenzeitlich zieht sich alles etwas in die Länge, was mich etwas gestört hat. Manches hätte man gut weglassen können, vermutlich wäre der Film dann um einiges kürzer. Nungut .... Ich gebe 6 von 10 Sternen.
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Mittwoch, 11. März 2009
Sonntag, 8. Februar 2009
Der seltsame Fall des Benjamin Button
Trotz Erkältung hab ich mich mit 2 Aspirin intus gestern in den Film geschleppt.
Eine Freundin rief gestern Mittag an und fragte mich, ob ich mit wolle. Klar wollte ich.
Ich will eigentlich auch nicht zu viel erzählen, deshalb nur eine kleine Inhaltsangabe.
Der Film beginnt in einem Krankenhaus. Eine Frau hockt am Bett ihrer sterbenden Mutter. Diese bittet ihre Tochter, ihr aus einem Tagebuch vor zu lesen.
Das Tagebuch handelt vom Leben des Mannes Benjamin. Er erzählt in seinem Tagebuch von seinem Leben. Er wurde Ende des ersten Weltkrieges geboren. Als Greis.
Sein Vater war über den Anblick seines Sohnes so entsetzt, dass er das Baby auf einer Treppe vor einem Haus aussetzt. In diesem Haus (eine Art betreutes Wohnen für alte Menschen) wächst Benjamin auf und es wird schnell klar, dass er anders ist als Kinder in seinem Alter.
Benjamin lebt sein Leben. Als alter Mann. Er erlebt in seinen jüngsten Jahren Dinge, die andere erst gegen Ende ihres Lebens erleben.
Schon am Anfang der Geschichte lernt Benjamin das Mädchen Daisy kennen. Sie spielt eine große Rolle in seinem Leben. Das Problem wird bekannt sein: Daisy wird älter, Benjamin hingegen jünger. Doch sie treffen sich auf "halben Wege"...
Etwas voraussehbar endet der Film nach 166 Minuten. Dennoch ist er jede Minute wert.
Grandios gespielt von Brad Pitt und der wunderschönen, hier rothaarigen, Cate Blanchett, die mir irgendwie bislang relativ noch unbekannt war. Verdient nominiert für 13 Oscars.
Eine Freundin rief gestern Mittag an und fragte mich, ob ich mit wolle. Klar wollte ich.
Ich will eigentlich auch nicht zu viel erzählen, deshalb nur eine kleine Inhaltsangabe.
Der Film beginnt in einem Krankenhaus. Eine Frau hockt am Bett ihrer sterbenden Mutter. Diese bittet ihre Tochter, ihr aus einem Tagebuch vor zu lesen.
Das Tagebuch handelt vom Leben des Mannes Benjamin. Er erzählt in seinem Tagebuch von seinem Leben. Er wurde Ende des ersten Weltkrieges geboren. Als Greis.
Sein Vater war über den Anblick seines Sohnes so entsetzt, dass er das Baby auf einer Treppe vor einem Haus aussetzt. In diesem Haus (eine Art betreutes Wohnen für alte Menschen) wächst Benjamin auf und es wird schnell klar, dass er anders ist als Kinder in seinem Alter.
Benjamin lebt sein Leben. Als alter Mann. Er erlebt in seinen jüngsten Jahren Dinge, die andere erst gegen Ende ihres Lebens erleben.
Schon am Anfang der Geschichte lernt Benjamin das Mädchen Daisy kennen. Sie spielt eine große Rolle in seinem Leben. Das Problem wird bekannt sein: Daisy wird älter, Benjamin hingegen jünger. Doch sie treffen sich auf "halben Wege"...
Etwas voraussehbar endet der Film nach 166 Minuten. Dennoch ist er jede Minute wert.
Grandios gespielt von Brad Pitt und der wunderschönen, hier rothaarigen, Cate Blanchett, die mir irgendwie bislang relativ noch unbekannt war. Verdient nominiert für 13 Oscars.
Sonntag, 11. Januar 2009
Muss ich sehen
Sieben Leben Ein dunkles Geheimnis lässt ihn nicht ruhen. Ben Thomas (Will Smith) schleppt sich nur noch durch den Alltag. Sein neuer Job gibt ihm endlich die Hoffnung auf Erlösung. Als IRS-Agent hat er den Auftrag bekommen Steuern einzutreiben, doch das Geld der Leute interessiert Ben am allerwenigsten. Der Job dient lediglich dazu, unauffällig in das Leben bestimmter Menschen einzutreten. Er muss etwas außergewöhnlich Gutes leisten, sieben Menschen hat er für seine Mission bereits auserwählt. Er wird mit finanziellen, körperlichen und seelischen Lastern konfrontiert und setzt all seine Fähigkeiten ein, um das Leben der Menschen nachhaltig zu verbessern. Niemand ahnt jedoch, was ihn zu seinen Taten bewegt hat... Ben Thomas ist nicht mehr der, der er war. Seitdem er untergetaucht ist, versucht sein Bruder (Michael Early) verzweifelt eine Fährte auszumachen. Auch Bens bester Freund Dan (Barry Pepper) würde viel darum geben, ihm irgendwie zur Seite stehen zu können, doch Ben muss seinen Weg alleine beschreiten. Sein Plan steht, und überzeugt geht er ans Werk. Eine Person auf Bens Liste ist der Pianist Ezra (Woody Harrelson), dem er selbstlos ein bedeutendes Geschenk machen möchte. Er muss aber auch feststellen, dass es manchmal gar nicht so einfach ist, Gutes zu vollbringen. Es gibt Menschen, die sich regelrecht davor sträuben Hilfe anzunehmen. Alle Schwierigkeiten meistert der zielgerichtete Wohltäter mit Bravour. Erst die schwer herzkranke Emily Poser (Rosario Dawson) bringt Bens Plan dann völlig durcheinander. Sie zeigt ihm das Leben aus ihrer Perspektive, und plötzlich geschieht es: Ben verliebt sich in die wundervolle Emily. Genau damit hat er nicht gerechnet. Ist sein Plan denn nun noch ausführbar? Quelle
Zeiten des Aufruhrs
Amerika in den 50er Jahren. Das Sicherheitsbedürfnis in der Gesellschaft ist groß, und gerade der Wohlstand trägt dazu bei, dass sich bestimmte Lebensmuster herausgebildet haben. Mit der eigenen Familie in einem kleinen Häuschen in der Vorstadt leben - das ist das Ziel der meisten Amerikaner. Für Jack Dawson (Leonardo DiCaprio) und seine Frau April (Kate Winslet) ist solch ein Leben undenkbar. Skeptisch betrachten sie andere junge Paare, die sich in ihr konservatives Leben gestürzt haben. Ihre Zukunft wird anders verlaufen, da sind sie sich einig. April will ihr Geld mit der Schauspielerei verdienen, und Jack möchte irgendwann mit der stupiden Büroarbeit aufhören. Das Paar steckt voller Träume, die auch nicht versiegen, als April schwanger wird. Gemeinsam beziehen sie ein schönes Einfamilienhaus in der "Revolutionary Road" und müssen mehr und mehr feststellen, dass sie gar nicht mehr so weit vom verhassten Kleinbürgertum entfernt sind... Wie tief sind sie nur gesunken? Es kann doch nicht sein, dass sie so gewöhnlich sind wie ihre spießigen Nachbarn (Kathryn Hahn, David Harbour)?! Jack und April haben das Gefühl, in der Falle zu sitzen. Mittlerweile leben sie als Kleinfamilie einen ungewollten Alltag, all ihre Träume scheinen in weiter Ferne zu verschwimmen. April will der Einstieg in die Theaterbranche einfach nicht gelingen. Die Enttäuschung nagt an dem jungen Paar, doch so schnell geben sie nicht auf. Sie könnten dem einengenden Leben entrinnen, indem sie die Revolutionary Road verlassen und nach Europa auswandern. Paris klingt vielversprechend, somit beginnen sie ihr Leben neu zu planen. Doch so verlockend die Flucht aus der konformen Gesellschaft auch klingen mag, einfach gestaltet sie sich nicht. Quelle
Zeiten des AufruhrsAmerika in den 50er Jahren. Das Sicherheitsbedürfnis in der Gesellschaft ist groß, und gerade der Wohlstand trägt dazu bei, dass sich bestimmte Lebensmuster herausgebildet haben. Mit der eigenen Familie in einem kleinen Häuschen in der Vorstadt leben - das ist das Ziel der meisten Amerikaner. Für Jack Dawson (Leonardo DiCaprio) und seine Frau April (Kate Winslet) ist solch ein Leben undenkbar. Skeptisch betrachten sie andere junge Paare, die sich in ihr konservatives Leben gestürzt haben. Ihre Zukunft wird anders verlaufen, da sind sie sich einig. April will ihr Geld mit der Schauspielerei verdienen, und Jack möchte irgendwann mit der stupiden Büroarbeit aufhören. Das Paar steckt voller Träume, die auch nicht versiegen, als April schwanger wird. Gemeinsam beziehen sie ein schönes Einfamilienhaus in der "Revolutionary Road" und müssen mehr und mehr feststellen, dass sie gar nicht mehr so weit vom verhassten Kleinbürgertum entfernt sind... Wie tief sind sie nur gesunken? Es kann doch nicht sein, dass sie so gewöhnlich sind wie ihre spießigen Nachbarn (Kathryn Hahn, David Harbour)?! Jack und April haben das Gefühl, in der Falle zu sitzen. Mittlerweile leben sie als Kleinfamilie einen ungewollten Alltag, all ihre Träume scheinen in weiter Ferne zu verschwimmen. April will der Einstieg in die Theaterbranche einfach nicht gelingen. Die Enttäuschung nagt an dem jungen Paar, doch so schnell geben sie nicht auf. Sie könnten dem einengenden Leben entrinnen, indem sie die Revolutionary Road verlassen und nach Europa auswandern. Paris klingt vielversprechend, somit beginnen sie ihr Leben neu zu planen. Doch so verlockend die Flucht aus der konformen Gesellschaft auch klingen mag, einfach gestaltet sie sich nicht. Quelle
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