Mittwoch, 11. März 2009

Der Vorleser

Am Freitag war ich mit einer Freundin in "Der Vorleser". Ich kenne das Buch nicht und wusste eigentlich auch nicht so recht was mich erwarten würde. Ich hatte zwar etwas im Internet über den Film gelesen, aber war trotzdem recht ahnungslos und gespannt.

Mir hat der Film so lala gefallen. Er war gut. Aber nicht überragend.
Am Anfang ging alles sehr schnell. Das Kennenlernen der beiden Hauptfiguren, Hanna und Michael, sie landen im Bett, kennen sich aber kaum, treffen sich immer und immer wieder und Michael liest Hanna immer etwas vor. Dann ist Hannah plötzlich weg.
Jahre später sitzt sie auf der Anklagebank eines Gerichts, bei dessen Verhandlung Michael durch Zufall Zuschauer wird. Hanna wird vorgeworfen KZ-Aufseherin gewesen zu sein und für den Mord von Tausenden verantwortlich gewesen zu sein. Michael könnte sie mit seiner Aussage entlassten (Hanna ist Analphabetin, was hier eine große Rolle spielt), aber er tut es nicht. Hanna wird zu einer lebenslänglichen Freiheitsstrafer verurteilt.
Wieder Jahre später fängt Michael an, Hanna Kassetten mit von ihm gelesenen Büchern ins Gefängnis zu schicken. Sie verschlingt diese Kassetten regelrecht und bringt sich anhand dieser selbt das Schreiben bei.
Als Hanna ihre Haftstrafe abgesessen hat und wg guter Führung (?) entlassen werden soll, soll Michael, der die einzige Bezugsperson zu ihr darstellt, sich um sie kümmern.
Einem Tag vor ihrer Entlassung erhängt sich Hanna.

Dies war die Kurzfassung, allerdings spiegelt das ganz gut den Film wieder. Es dreht sich alles um diese Geschichte, zwischenzeitlich zieht sich alles etwas in die Länge, was mich etwas gestört hat. Manches hätte man gut weglassen können, vermutlich wäre der Film dann um einiges kürzer. Nungut .... Ich gebe 6 von 10 Sternen.

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